Es gibt Menschen, die wissen ziemlich genau, was sie denken.
Und trotzdem sagen sie nichts.
Nicht, weil sie keine Meinung hätten.
Sondern weil in dem Moment, in dem sie etwas sagen könnten, innerlich etwas blockiert.
Vielleicht kennst du das:
Du sitzt in einer Runde, jemand sagt etwas, das du anders siehst.
Du hast sogar ein gutes Argument.
Aber während andere reden, denkst du schon drei Schritte weiter.
„Bringt das jetzt was?“
„Kommt das komisch rüber?“
„Was, wenn ich mich nicht perfekt ausdrücke?“
Also schweigst du.
Oder du sagst etwas Abgeschwächtes.
Oder du relativierst dich sofort selbst.
Viele glauben, das sei ein Kommunikationsproblem.
Oder fehlendes Selbstbewusstsein.
In Wahrheit ist es oft etwas anderes:
Du nimmst dich selbst in dem Moment nicht ernst genug.
Nicht, weil du dich klein machen willst.
Sondern weil du unbewusst gelernt hast, dass deine Gedanken erst dann „gültig“ sind, wenn sie perfekt formuliert sind oder niemandem anecken.
Das führt zu einem merkwürdigen inneren Zustand:
Du weißt, dass du etwas beitragen könntest.
Und fühlst dich danach trotzdem leer oder ärgerlich, weil du es nicht getan hast.
Wichtig ist:
Das ist kein Charakterfehler.
Und auch kein Zeichen von Schwäche.
Es ist ein inneres Muster.
Eines, das man verstehen und verändern kann, ohne laut zu werden oder sich zu verbiegen.
Wenn du merkst, dass du dich in solchen Situationen regelmäßig zurücknimmst, lohnt es sich, das systematisch anzuschauen.
Ich habe dafür ein ruhiges, schriftliches Workbook erstellt.
Kein Motivationstext. Kein Coaching-Gelaber.
Sondern klare Gedanken und Übungen, um sich selbst wieder ernster zu nehmen.
Wenn du möchtest, findest du es hier